Microsoft hat fünf Security Bulletins für den Februar Patchday angekündigt

Microsoft hat fünf Security Bulletins für den Februar Patchday angekündigt

Der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat am Donnerstagabend über das offizielle Security Response Center Blog fünf Security Bulletins für den kommenden Patchday im Februar angekündigt. Wie dem Blogbeitrag zu entnehmen ist, werden am kommenden Dienstag, fünf Security Bulletins veröffentlicht, um in Microsoft Windows und in Microsoft Security Software entdeckte Sicherheitslücken zu schließen. Zwei von fünf Security Bulletins stuft Microsoft als kritisch ein, die restlichen Security Bulletins werden als wichtig eingestuft. Die kritischen Security Bulletins betreffen Microsoft Windows und Microsoft Security Software, die wichtigen Microsoft Windows und Microsoft .NET Framework. Die Updates wird Microsoft am Dienstag ab ca. 19 Uhr deutscher Zeit über die automatische Updatefunktion von Windows bereitstellen.

Microsoft Update

Microsoft Patch Day Februar 2014 -> Weitere Infos

Microsoft Patch Day Februar 2014 -> Betroffene Software

  • Bulletin 1: Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows RT, Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1. [Kritisch]
  • Bulletin 2: Microsoft Forefront Protection 2010 for Exchange Server. [Kritisch]
  • Bulletin 3: Windows XP, Windows XP Professional x64, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows RT, Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1. [Hoch]
  • Bulletin 4: Windows XP, Windows XP Professional x64, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows RT, Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 und Windows RT 8.1. [Hoch]
  • Bulletin 5: Windows 8, Windows Server 2012 und Windows RT. [Hoch]

Bewertungssystem für Security Bulletins des Microsoft Security Response Center

  • Kritisch - Eine Schwachstelle, deren Ausnutzung ohne Eingreifen des Benutzers Codeausführung ermöglichen kann. Dies umfasst Szenarien wie sich selbst verbreitende Malware (z. B. Würmer) oder nicht zu vermeidende gebräuchliche Anwendungsszenarien, in denen Codeausführung ohne Warnungen oder Eingabeaufforderungen erfolgt. Dies könnte das Abrufen einer Webseite oder das Öffnen einer E-Mail bedeuten. Microsoft empfiehlt, dass Kunden kritische Updates unverzüglich installieren.
  • Hoch - Eine Schwachstelle, deren Ausnutzung die Vertraulichkeit, Integrität oder Verf��gbarkeit von Benutzerdaten oder anderen Ressourcen gefährden kann. Dies umfasst gebräuchliche Anwendungsszenarien, in denen der Kunde durch Warnungen oder Eingabeaufforderungen unabhängig von deren Herkunft, Qualität oder Nutzbarkeit geschädigt wird. Abfolgen von Nutzerhandlungen, die keine Eingabeaufforderungen oder Warnungen hervorrufen, sind ebenfalls abgedeckt. Microsoft empfiehlt, dass Kunden Updates mit hohem Risiko so frühzeitig wie möglich installieren.
  • Mittel - Die Auswirkungen der Schwachstelle sind durch Faktoren wie Authentifizierungsanforderungen oder die Anwendbarkeit nur auf Nicht-Standardkonfigurationen erheblich eingeschränkt. Microsoft empfiehlt, dass Kunden die Anwendung des Sicherheitsupdates in Erwägung zieht.
  • Niedrig - Die Auswirkungen der Schwachstelle sind aufgrund von Eigenschaften der betroffenen Komponente umfassend eingeschränkt. Microsoft empfiehlt, dass Kunden erwägen, ob sie das Sicherheitsupdate auf die betroffenen Systeme anwenden.

Gleichzeitig wird Microsoft eine neue Version des Windows Tools zum Entfernen bösartiger Software über die Updatefunktion von Windows, über Microsoft Update und im Microsoft Download Center veröffentlichen.

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